Anwendungsstudien zur fluoreszenzbasierten indirekten optischen Geometriemessung

Existiert ein optisches Messsystem, womit sich die Geometrie von Bauteilen aller Art, d.h. für alle heutigen und zukünftigen Materialien, präzise bestimmen lässt?

Diese Frage soll im Rahmen eines hochaktuellen europäischen Forschungsprojekts beantwortet werden. Die zugrundeliegende Idee hierbei ist, dass die Oberfläche nicht direkt, sondern indirekt über den Abdruck in der umgebenden Flüssigkeit oder Luft gemessen wird. Zur optischen Erkennung der Umgebung wird dabei der Fluoreszenzeffekt genutzt. Im Ergebnis verspricht dieser innovative Ansatz erstmals eine universelle Einsatzbarkeit, sowohl bei stark reflektierenden als stark absorbierenden Materialien.

Das Ziel der Arbeit ist es, das Anwendungspotenzial des neuen Messprinzips zu erschließen. Hierfür soll das Messsystem für verschiedene Materialien und Bauteilformen experimentell erprobt, die modellbasierte Signalauswertung fortlaufend erweitert und die Messergebnisse bewertet werden. Zudem soll untersucht werden, wie sich die Messdauer minimieren lässt.

Mögliche Inhalte

• Optimierung des Messaufbaus

• Planung und Durchführung von Validierungsexperimenten

• Automatisierung des Messvorgangs

• Matlab/Python-Auswertung der Messdaten

Ihr Profil

• Begeisterung für optische Messtechnik und Materialien

• Freude beim Experimentieren und Analysieren

• Sie mögen selbstständiges & verantwortungsbewusstes Arbeiten, und wollen die Zukunft neuer Materialien mitgestalten!

Kontakt

Claudia Niehaves
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Telefon: +49 (0)421 218 646 30

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