Einfluss der Oberflächentopographie auf die polychromatische Rauheitsmessung

Die Oberflächenrauheit ist eines der Merkmale, um die Qualität von gefertigten Bauteilen zu bewerten. Durch einen Mangel an verfügbarer prozessinterner Messtechnik erfolgt die Aufnahme der Oberflächenrauheit aktuell nachgelagert und stichprobenhaft, wodurch zusätzliche Kosten entstehen und die Qualität nicht mit vertretbarem Aufwand für alle Bauteile sichergestellt werden kann.

Durch eine polychromatische Beleuchtung der Bauteil­oberfläche entstehen elongierte Specklemuster (siehe Bild 1). Der Grad der Elongation korreliert hierbei mit der Oberflächenrauheit. Dieses Verfahren deckt einen großen Rauheitsbereich (100 nm – 10 µm) ab und wird mittels eines Versuchsaufbaus (Bild 2) erforscht.

Durch verschiedene Bearbeitungsprozesse (Fräsen, Schleifen, Drehen, Läppen) bilden sich unterschiedliche Oberflächentopographien aus.

Aufgaben:

  • Planung, Durchführung & Auswertung von Messreihen
  • Charakterisierung des Einflusses verschiedener Oberflächentopographien

Ihr Profil:

  • Freude an experimentellen oder analytischen Arbeiten
  • Interesse an Lasermesstechnik
  • selbstständige Arbeitsweise
  • Wünschenswert: Kenntnisse in MATLAB

Kontakt

Johannes Stempin
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Telefon: +49 (0)421 218 646 22

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