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Am Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuartigen modellbasierten, dynamischen Messsystemen für die Untersuchung und Optimierung von Fertigungs- und Strömungsprozessen. Die Kernkompetenz des BIMAQ ist die Messtechnik, die für die Lösung technischer und gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen eine Schlüsseldisziplin darstellt.
Ein Forschungsschwerpunkt ist die ganzheitliche Untersuchung optischer Messsysteme an den Grenzen der Messbarkeit, von deren Konzipierung, Modellierung, Entwicklung und Charakterisierung bis zur Anwendung. Dies beinhaltet sowohl interdisziplinäre Grundlagen- als auch anwendungsnahe Forschungsarbeiten zu den Messmethoden und deren Anwendungen, insbesondere für den Fortschritt bei technischen Prozessen, Großverzahnungen und Windenergieanlagen.
Aktuelles
Verleihung des Deutsche WindGuard-Nachwuchsförderpreis 2025 zur Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft
Zum neunten Mal wurde 2025 am BIMAQ der DWG-Nachwuchsförderpreis für eine herausragende studentische Arbeit am Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) des Fachbereichs Produktionstechnik der Universität Bremen verliehen. Der Preis soll den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses fördern und wird von der Deutschen WindGuard GmbH (DWG) gestiftet.
Bei der Vergabe des Preises wurde insbesondere Wert auf den Fortschritt für die Wissenschaft, das messtechnische Systemverständnis und die Relevanz der Forschungsergebnisse für praxisrelevante Messaufgaben gelegt. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld von 500 Euro.
Die Auszeichnungen gingen 2025 an:
Master-Arbeit: Janos Ritter, M. Sc.
„High-Resolution Laser Triangulation Measurements from Large Working Distances”
und
Master-Arbeit: Keno Krieger, M. Sc.
"KI-basierte Prognose der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien"
Wir gratulieren ganz herzlich!
Türen auf mit der Maus: BIMAQ lädt Kinder zum Entdecken ein
Am 3. Oktober 2025 öffnete das Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ) der Universität Bremen seine Türen für neugierige Kinder. Im Rahmen des bundesweiten WDR-Aktionstags „Türen auf mit der Maus“ zeigten wir, wie spannend Technik sein kann, insbesondere Mess- und Automatisierungstechnik.
Technik zum Anfassen, Mitmachen und Staunen: An fünf interaktiven Stationen konnten Kinder unter anderem Luftballons zum Platzen bringen und dies mit einer High-Speed-Kamera sichtbar machen, ein Infrarot-Foto von sich selbst aufnehmen und mitnehmen, und Roboter in Bewegung bringen, um die Schokoladenproduktion in Gang zu halten! Große Spielfreude kam außerdem beim Geschicklichkeitswettbewerb auf, wo eine Zeitmessung mit Lichtschranken erfolgte. Und natürlich beim Steuern von Drohnen durch einen Parcours, damit die Maus an ihren verdienten Käse kommt. Spaß und Spielfreude kamen also nicht zu kurz, ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „SpielZeit“.
Die angebotenen Plätze waren im Vorfeld schnell ausgebucht, und so kamen fast 60 Kinder mit ihren Familien. Doch nicht nur die zahlreichen Kinder und ihre Familien, auch das ganze BIMAQ-Team war mit voller Begeisterung vor Ort aktiv. Wir haben uns riesig über das enorme, auch überregionale Interesse sowie das überwältigende Feedback gefreut und sagen: Danke liebe Kinder, dass ihr uns besucht habt!
Fliegende Messtechnik als bundesweiter Forschungsschwerpunkt
Im November 2025 feiert das Schwerpunktprogramm SPP 2433 „Messtechnik auf fliegenden Plattformen“, das vom BIMAQ koordiniert wird, seinen ersten Geburtstag. Und schon jetzt ist klar: Bereits im ersten Jahr ist der SPP mit den insgesamt 19 Forschungsvorhaben in Deutschland voll durchgestartet. Es wurden neue Messmöglichkeiten für drohnengestützte Messsysteme demonstriert, um zukünftig neue Automatisierungslösungen zum Beispiel für die Inspektion von schwer zugänglichen Windenergieanlagen, Brücken, Gewässer und Vulkanen zu ermöglichen. Und ein Teil dieser ersten Forschungsergebnisse wurde der weltweiten Fachwelt im Rahmen einer Sondersitzung bei der internationalen Konferenz „SPIE Optical Metrology“ im Juni vorgestellt. Denn es besteht weltweit großes Interesse, für den Menschen gefährliche Messaufgaben mit Messtechnik auf fliegenden Plattformen sicherer, schneller und ressourcenschonender durchführen zu können. Wichtige und hochaktuelle Forschung also, mit einem Beitrag für Industrie, Gesellschaft, Klima und Umwelt!
Das neue Bremer Exzellenzcluster „Die Marsperspektive“ kommt!
Wie funktioniert eine Produktion von Bauteilen mit einer für die Verwendung hinreichenden Qualität, wenn die Arbeitskraft und weitere Ressourcen knapp sind und die Produktionsumgebung alles andere als ideal ist? Nicht nur für den Mars eine wichtige und zu lösende Frage, bei der auch die Messtechnik gefordert ist, neue Wege zu beschreiten. Beispielsweise durch den konsequenten Einsatz von Robotern. Und seit Juni ist klar: Die Universität Bremen war bei der Exzellenzinitiative erfolgreich und der ingenieurwissenschaftliche Exzellenzcluster „Die Marsperspektive - A scarcity-driven engineering paradigm“ geht 2026 an den Start! Und wir freuen uns, dass wir Teil dieses einzigartigen Forschungsclusters und -teams sein dürfen.
Stellenangebote
Doktorand/-in, E13 TV-L, Vollzeit, Thema: "Strömung und Strukturdynamik"
An der Universität Bremen ist im Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft (BIMAQ), Fachbereich 4, Produktionstechnik zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Position als Doktorand:in, Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in...» weiterlesen

